Sie fühlen sich nicht mehr wohl in Ihrem Körper, zu dick oder haben das Gefühl, sich nicht richtig zu ernähren? Dann sind Sie hier richtig! Ich biete dreimonatige Kurse an, in denen Sie lernen, sich ausgewogen und gesund zu ernähren, ohne dabei einer bestimmten "Diät" folgen zu müssen. Es geht mir um das Erlangen eines Bewusstseins über die verschiedenen Lebensmittel und ihre Nährstoffe. Sie lernen, Nahrungsmittel selber beurteilen zu können und in den Tagesbedarf an Kalorien und Nährstoffen einzugliedern. Daneben ist die Bewegung von grosser Wichtigkeit, nicht nur, um abzunehmen, sondern auch um gesund zu bleiben. 

 

Eine gute Gesundheit setzt drei Punkte voraus:
  • Normales Körpergewicht
  • Ausgewogene Ernährung
  • Körperliche Aktivität
 
Normales Körpergewicht
Eine Möglichkeit, das Körpergewicht in Normal-, Unter- und Übergewicht einzuteilen, gelingt mit dem BMI (Body Mass Index). Der BMI ist das Körpergewicht in Kilo, geteilt durch die Körpergrösse in Metern im Quadrat.
BMI = kg : m2
Beispiel:
Gewicht 70 kg, Grösse 1,75 m
70 : (1,75 x 1,75)
70: 3,06
BMI = 22,9
 

BMI
 
Untergewicht
< 18,5
Normalgewicht
18,5 – 24,9
Übergewicht
25,0 – 29,9
Adipositas
- Klasse I
- Klasse II
- Klasse III
≥ 30,0
30,0 – 34,9
35,0 – 39,9
≥ 40,0

 
Ausgewogene Ernährung
Ein gesunder Körper ist auf eine ausgewogene Ernährung angewiesen. Eine ausgewogene Ernährung bedeutet, dass dem Körper die Kalorienzahl sowie all diejenigen Nährstoffe zugeführt werden, die er braucht und die für ein optimales Funktionieren notwendig sind.
 
Körperliche Aktivität
Was früher selbstverständlich und deswegen nicht zur Diskussion stand, wird heutzutage immer mehr zu einem Thema. Wurde im letzten Jahrhundert noch viel draussen gearbeitet, lange Schul- oder Arbeitswege zu Fuss oder mit dem Fahrrad bewältigt und die Lebensmittel selber geerntet und hergestellt, arbeitet man heute mehrheitlich sitzend im Büro und fährt überall hin mit dem Auto, auch zum Supermarkt, wo man zu seinen Lebensmitteln kommt. Die Gesellschaft hat sich bezüglich der körperlichen Aktivität grundlegend geändert. Was früher unbedacht eine Notwendigkeit war, muss heute aktiv geplant und gestaltet werden. Die Jogging-Runde am Abend, die Wanderung am Wochenende oder der Besuch im Fitnessstudio braucht Zeit und Disziplin. Aber die lohnt sich, denn Bewegung ist essentiell für den Körper und reduziert das Risiko für Übergewicht und für Krankheiten wie Atherosklerose, Diabetes oder Bluthochdruck.
Durch eine Steigerung der körperlichen Aktivität wird die Fettmasse reduziert, die Muskelmasse vergrössert. Dadurch steigt der Grundumsatz, die Gelenke werden stabilisiert, die Knochensubstanz nimmt zu und Schmerzen nehmen ab.

 

Die Evolution kann nicht überlistet werden
Die Basis allen Lebens ist Energie. Während Pflanzen in der Photosynthese mit Hilfe des Sonnenlichts aus energiearmen energiereiche Stoffe machen, sind Tiere und der Mensch auf Nahrung angewiesen, die ihnen die zum Leben notwendige Energie liefert. Seit Jahrmillionen herrscht ein täglicher Kampf um Nahrung, ums Überleben. Dies ist auch beim Menschen nicht anders; bis ins letzte Jahrhundert. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges erlebte die westliche Welt kontinuierlich einen wirtschaftlichen Aufschwung der dazu führte, dass das Nahrungsangebot wuchs und Lebensmittel zu jeder Zeit verfügbar wurden. Heute haben wir in einem Supermarkt die Wahl zwischen 180‘000 Produkten, die in den Regalen darauf warten, gekauft zu werden, und jederzeit verfügbar sind.
Für die Evolution bedeutet jedoch eine solch rasche Entwicklung bloss ein Augenzwinkern. Unsere Körper sind immer noch auf Hunger programmiert. Das heisst, jeder Nahrungsüberschuss wird sofort und effektiv in Speichern angelegt, denn der Körper weiss nicht, wann er das nächste Mal wieder zu Energie kommt. Dieser effiziente Speicher-Mechanismus führt dazu, dass in der Schweiz heute 37,3% der erwachsenen Bevölkerung übergewichtig ist, was bedeutet, dass 2‘330‘000 Menschen zu schwer sind. In den USA sind es bereits 68%. Dabei ist der ästhetische Aspekt sekundär. In erster Linie geht es um die Gesundheit. Übergewicht ist ein Risikofaktor für Diabetes, Bluthochdruck, hohe Blutfette, körperliche Inaktivität und Fehlernährung, zusammen bildet das den Hauptrisikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die zu Herzinfarkt und Hirnschlag führen können.

 

 Gewichtsreduktion
Gilt es, Gewicht zu reduzieren, muss man sich bewusst werden, dass niemand und keine Diät der Welt zaubern können. Die Kilos purzeln weder im Schlaf noch dadurch, dass man ganz auf ein bestimmtes Lebensmittel verzichtet, daneben aber normal weiter isst, noch durch sonstige wilde Versprechen. Die Gewichtsreduktion gelingt alleine durch eine negative Energiebilanz. Das heisst, es muss weniger Energie zugeführt werden, als verbraucht wird. Dafür wird der tägliche Energiebedarf errechnet, davon werden 500 bis 800 kcal abgezogen.
Daneben muss natürlich darauf geachtet werden, wie sich der tägliche Kalorienbedarf zusammensetzt und dass all die Nährstoffe, die der Körper zum Leben braucht, zugeführt werden. Dafür wird die tägliche Kalorienzahl 50 bis 60% aus Kohlenhydraten, 25 bis 30% aus Fetten und ca. 15% aus Eiweissen bestehen. Aus welchen Kohlenhydraten, Eiweissen und Fetten die Nahrung am sinnvollsten bestehen sollte, wird im Kurs erarbeitet.
Kein Lebensmittel ist verboten, die Menge und die Nahrungszusammensetzung machen es aus. Mit kurzfristigen Diäten kommt man nicht weit. Irgendeinmal nach einer Diät kehrt man zurück zu seinen alten Ernährungsgewohnheiten und die Kilos sind schneller wieder da, als man denken kann. Es kann sogar sein, dass man noch mehr Kilos auf die Waage bringt als vor der Diät. Der Körper hat sich nämlich während der Zeit der Diät auf «Hunger» eingestellt, der Stoffwechsel läuft auf Sparflamme, was bedeutet, dass der Grundumsatz tief ist. Wird wieder die normale Energiemenge zugeführt, bleibt der Grundumsatz tief, und der Körper speichert aus Angst vor der nächsten «Hungersnot» umso mehr Energie. Dieses Phänomen ist als Jojo-Effekt bekannt.
Zur Gewichtsreduktion braucht es eine langfristige (für immer!) Umstellung der Ernährung, wobei in einer ersten Phase eine negative Energiebilanz eingehalten werden muss. Ist das Zielgewicht erreicht, kann diese negative Energiebilanz schrittweise aufgehoben werden und in eine ausgeglichene übergehen.
Für eine erfolgreiche Gewichtsreduktion muss zusätzlich zur negativen Energiebilanz der Energieverbrauch erhöht werden. Dies gelingt durch die Steigerung der körperlichen Aktivität. Dabei ist es wichtig, sowohl die Ausdauer als auch die Kraft zu steigern. Neben unzähligen weiteren Vorteilen wird durch ein Ausdauertraining (Radfahren, Joggen, Walken, Schwimmen etc.) der Kalorienverbrauch pro Zeiteinheit gesteigert, da der Körper mehr arbeiten muss, der Körper «verbrennt» mehr. In einer Stunde Joggen werden ca. 400 kcal verbraucht, was durchschnittlich 20% des täglichen Gesamtkalorienbedarfs entspricht. Durch Krafttraining kann die Muskelmasse vergrössert werden, wodurch der Grundumsatz gesteigert wird. Optimal wären dreimal wöchentlich ein Ausdauertraining von mindestens 45 min Dauer sowie ein- bis zweimal wöchentliches Krafttraining.
 
Zu meiner Person
Studium der Medizin in Basel, abgeschlossen 2001 mit dem Staatsexamen. Da es in der Schweiz in der Ernährungsmedizin zur Zeit noch keine offizielle Weiterbildung für Ärzte gibt, Ausbildung zu Ernährungsmedizinerin in Deutschland im Jahr 2012 abgeschlossen. (www.daem.de/) Detaillierte Informationen erhalten Sie unter biografie.

 

 

 
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